Häufig gefragt: Kalk und Wasser II

Wir kennen vor allem auch das Phänomen der Tropfsteinhöhlen. Das am Tropfstein herunter fließende Wasser verdunstet langsam und bildet Kalk, den Tropfstein. Im Haushalt laufen die Prozesse vergleichbar nur in kleinerem Ausmaße ab. Verdunstet hartes Wasser in Wasserrohren, zum Beispiel in Kaffeemaschinen oder an Heizstäben der Waschmaschine, bilden sich ebenfalls Kalkablagerungen, das Rohr verkalkt, eine Kalkkruste entsteht.

Für die Wasserhärte ist das Calciumhydrogencarbonat verantwortlich, anders ausgedrückt, es befinden sich viele Calciumionen im Wasser, die z. B. auch beim Waschvorgang in der Waschmaschine die Waschwirkung erheblich herabsetzen können oder die Kaffeemaschine blubbert.

In unserem Trinkwasser ist fast immer Kalk enthalten. Er ist neben weiteren Inhaltsstoffe im Wasser wie z.B. verschiedene Spurenelemente ein wertvoller Zusatzstoff in unserem lebensnotwendigen Nahrungsmittel Wasser. Allgemein bekannt ist die Bedeutung des Calciums für den Knochenaufbau. 99% unseres im Körper verfügbaren Calciums wird in unseren Knochen gespeichert, das verbleibende 1% kann im Blut und anderen Körperflüssigkeiten nachgewiesen werden. Dieses zirkulierende und direkt verfügbare Calcium ist z.B. wichtig für die richtige Arbeitsweise der Muskeln, Mangelerscheinung bewirken unter Umständen Muskelkrämpfe. Calcium steuert auch mit die richtige Funktion unserer Gehirntätigkeiten, ist für das Funktionieren des Herzschlags und viele andere wichtige Körperaktivitäten mit verantwortlich. Calcium hat eine große Wirkungsbreite. Das Mineral ist sehr hilfreich für gesunde Nervenfunktionen. So genannte „Nervenbündel“ haben gewöhnlich zuwenig Calcium im Körper. Die Folgen eines Calciummangels bewegen sich zwischen Erregtheit, Reizbarkeit, Schlafstörungen, Ermüdbarkeit, häufigem Schwindelgefühl, Druck und Beklemmung in der Herzgegend. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass eine alarmierend große Anzahl von Menschen, besonders die Risikogruppe Frauen, durch die normale und moderne denaturierte Ernährung nicht genügend Calcium aufnehmen. Die Gefahr liegt nicht nur in den genannten Krankheitsbildern, sondern sinkt der Calciumgehalt im Blut, dann bezieht sich der Körper seinen Bedarf an Calcium aus den Reserven im Knochengerüst mit langfristig dramatischen Folgen für den Körperbau. Insofern wird die Bedeutung der ausreichenden Versorgung mit Calcium besonders deutlich, da der Calciummangel unmerklich bleibt, bis die Knochenreserven Alarm schlagen. Der Schaden lässt sich vermeiden bzw. auch wieder in gewissem Rahmen beheben, wenn genügend Calcium durch die Ernährung aufgenommen wird. Ein ständiger Mangel an Calcium schädigt also zunächst vor allem den gesunden Zustand der Knochen. Das kann zur Folge haben, dass die Knochen sich gefährlich verdünnen. Dieser als Osteoporose bekannte Zustand gilt als die Ursache für Rückenbeschwerden und Knochenbrüche, besonders bei älteren Menschen. Insofern ist die Qualität des Calcium nicht zu unterschätzen und der Kalk im Wasser erfüllt somit im gewissen Rahmen auch eine nützliche Funktion.

Doch zurück zu unserem „Problem“ mit dem Kalk im Trinkwasser. Der Kalkgehalt wird in Härtegraden ausgedrückt und umfasst das Spektrum in unserem Einzugsgebiet von 1°d bis über 21°d Härte. Die Auswirkungen in Boilern, Wasch-, Spül- und Kaffeemaschinen, an Fliesen, Sanitärinstallationen und Perlatoren sind hinlänglich bekannt und leider meist deutlich sichtbar. Die im Wasser vorhandenen Bicarbonate (gelöster Kalk im Wasser) bilden unter den oben genannten Voraussetzungen diese Ablagerungen. Besonders drastisch zeigen sich die Auswirkungen in Verbindung mit Wärme wie im Warmwasserbereich. Wärme ist eine der Voraussetzungen, bei der sich die nicht sehr stabilen Bicarbonate in Verbindung mit den sonstigen Stoffen im Wasser zu Kalk wandeln. Die kritische Grenze der Temperatur liegt bei 60 Grad, danach ist die Kalkumwandlung besonders drastisch beschleunigt. Die Folge ist, dass besonders im Warmwasserbereich und in allen Geräten, welche diese Grenze überschreiten, eine besonders intensive Kalkablagerung erfolgt. Die Kalkablagerung erfolgt auch im Härtebereich „weich“ (1°d – 7°d), nur wird sie hier in der Regel nicht so schnell bemerkt. Da Kalk ein schlechter Wärmeleiter ist, steigt mit der Kalkablagerung auch der Energieverbrauch um Wasser zu erhitzen stark an. Die Veränderung des gelösten Kalkes zu Kalkstein erfolgt zyklisch, wobei der Kohlensäureanteil, in Verbindung mit dem gelösten Sauerstoff die Ursache von Rostfraß ist, so dass neben der Verkalkung auch eine Zerstörung eintritt.

Die Vermutung liegt nahe die störenden Stoffe einfach aus den Wasserleitungen zu entfernen. Die klassische Methode ist der Einsatz von Entkalkersalzen. Hierzu wäre allerdings eine regelmässige Kontrolle und eine laufende Anpassung an den schwankenden Kalkgehalt notwendig. Ein andere Methode ist der Einsatz von Ionentauschern. Dieser führt durch den fehlenden Kalk zu einer verstärkten Oxidation und muss laufend ausgetauscht werden. Die unterschiedliche Konzentration der im Wasser befindlichen Stoffe, ermöglicht keine wirtschaftlich vertretbare Methode, um die störenden Stoffe zu entfernen. Zudem sind etliche Inhaltsstoffe im Wasser für unser Wohlbefinden und unseren Stoffwechsel notwendig bzw. mindestens hilfreich und sollten deshalb nicht aus dem Wasser verbannt, gefiltert oder in ihrer Struktur verändert werden.

Die Alternative liegt in einem Verfahren, welches die Zusammensetzung des Wasser weder in der Information, der Struktur noch in seinem Bestand verändert. Die Levitiation, bzw. die physikalische Wasseraufbereitung ist derzeit die sinnvollste Methode unter den bekannten Verfahren, da die Zusammensetzung des Wassers in keiner Weise verändert wird. Nur die Struktur des im Wasser gelösten Kalk wird durch die Veränderung der Wasserströmungen bei der Levitation neu ausgerichtet, vom Kristallinen zum Amorphen. Alle anderen Verfahren entziehen dem Wasser Stoffe, oder was noch bedenklicher ist, führen Stoffe hinzu, die den Ausfall oder Veränderung des gelösten Kalkes bewirken. Es sind also chemische Vorgänge, deren Ergebnis durch die unterschiedliche Zusammensetzung des Wassers nicht vorhergesehen werden können. Bei wieder anderen Verfahren steht die Wasserstruktur unter dem Einfluss eines elektromagnetischen Feldes, das sowohl die Cluster als auch die ins Wasser getragene Informationen manipuliert. Rasterelektronenmikoskopische Aufnahmen beim Kontakt von levitiertem Wasser mit Zementen, hydraulischen Kalken, thermisch aufbereitetem Lehm oder Ton zeigen, dass anstatt der normalerweise anzutreffenden kristallinen Mineralgefüge hauptsächlich amorphe Mineralstrukturen entstehen.

Diese amorphen Mineralstrukturen machen den Kalk weich und porös im levitierten Wasser und lassen ihn so leicht ausflocken.
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